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Beginnen wir mit einem der beliebtesten Sprichwörter: „Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“ Nicht von ungefähr ist die Beschäftigung des Menschen mit dem großen Vierbeiner eine der ursprünglichsten. In vielen Kulturen ist der vergleichende Wettkampf zu Pferde eine der traditionsreichsten und ältesten Sportarten überhaupt. Dabei geht es aber nicht immer nur um Schnelligkeit wie beim Pferderennsport des Galopprennens, sondern auch um Geschicklichkeit und Wendigkeit, etwa beim Polo, oder um die Lauftechnik, respektive Gangart wie beim Trabrennen. Der Galoppsport ist schon immer ein absoluter Hochleistungssport und dient den Züchtern als die Prüfung des Leistungsvermögens der Zuchtschützlinge.

Dazu ist der Pferderennsport eine Freizeitbeschäftigung, die auf eine sehr reiche und lange Tradition zurückblicken kann. Nicht jedem erschließt sich auf den ersten Blick, wie risikoreich und vorallem kostenintensiv das Betreiben dieser speziellen Sportart ist. Das Sportgerät Pferd ist nämlich in seinem Unterhalt nicht gerade ein Schnäppchenposten. Deshalb ist es heute eher seltener geworden, dass Rennpferde nur einen Besitzer haben. Um das Risiko etwas abzufedern, haben sich viele sogenannte Besitzergemeinschaften gebildet, die in gegenseitiger Verantwortung meist mehrere Pferde betreuen. Auf diese Weise riskiert man als Einzelbesitzer nicht gleich den eigenen finanziellen Ruin, wenn dem edlen Tier etwas Schlimmes wiederfährt, was von keiner Versicherungspolice abgedeckt ist. Oder wenn es schlichtweg nichts gewinnt.

Besonders groß ist die Tradition der Pferderennen in England. Hier werden solche Ereignisse gern auch als „Derby“ bezeichnet. Viele sind zu gesellschaftlichen Großereignissen geworden, etwa die Rennen in Ascot. Durch den Auflauf von viel Prominenz sind viele Galopprennen daher als extrem exklusiv anzusehen. Und dabei geht es nicht nur um die Präsentation der Pferde und deren Leistungen. Viele altehrwürdige Galoppveranstaltungen haben sich bis heute sehr stark durch ein auserlesenes Publikum geadelt. Und damit erschließt sich auch, warum dieser Sport so kostspielig ist.

Ein nicht unwesentlicher Aspekt der Attraktion des Pferderennsports ist sicher die Buchmacherei auf diesem Gebiet. Der Ausflug auf die Rennbahnen am Wochenende war auch lange Zeit eine Wochend-Familientradition. Nicht nur für betuchte Besucher. Dabei wurde gern ein wenig Geld auf Sieg oder Platz gewettet. Und damit sind wir wieder bei unserer anfänglichen Phrase angelangt. Denn es gehört immer etwas Glück dazu, ob der Wettschein in der Tasche das große Los sein wird.

Auch wenn die Tribünen inzwischen überdacht sind, ist der Galopprennsport eine reine Außenveranstaltung unter freiem Himmel. Eine typische Galopprennbahn ist ca. 2000 Meter lang und umschließt meist einen stadiongroßen Rasenbereich. Und da Galopprennen nicht nur bei Sonnenschein stattfinden, sollte man immer auch eine gute Outdoor Jacke dabei haben. Aber einem richtigen Pferdenarren braucht man das sicher nicht zu sagen.

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